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Von Punkten und
Vektoren zu OPEN GIS |
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Mit
mehr
als 600 Kunden aus Kommunen, Ingenieurbüros und Hochschulen ist StadtCAD längst
zu einem Standard in der deutschen Stadtplanung geworden. Im Jahre 2001
feierte StadtCAD sein 10-jähriges
Jubiläum.
Die Daten des Anwenders sind der wertvollste
Bestandteil eines Geoinformationssystems.
Diese Informationen lassen sich
grob in drei Datentypen gliedern: Rasterdaten beschreiben die Geometrie
flächenhaft durch Bildelemente (Pixel), die in Matrixform angeordnet
sind.
Vektordaten beschreiben raumbezogene Objekte mit den grafischen Grundelementen
Punkt, Linie, Fläche.
Sachdaten beschreiben Eigenschaften von Geometrie-
und sonstigen Objekten. Der Zugriff auf Daten unterschiedlicher Quellen
wird durch den Umstand erschwert, dass Vektor- Raster- und Sachdaten herstellerabhängig
in unterschiedlichsten Datenformaten definiert werden.
Die Fähigkeit
eines Geoinformationssystems mit den unterschiedlichsten Fremdsystemen
Daten auszutauschen und in konsistenter Form zur Verfügung zu stellen,
oder noch eleganter:
Die Möglichkeit des Zugriffs aus der eigenen
Anwendung auf Daten in einem Fremdsystem sind daher entscheidende Faktoren
für die Wirtschaftlichkeit von Geoinformationssystemen. Beim Datentransfer
mit konventionellen Schnittstellen werden unter der Verwendung proprietärer
Formate der Hersteller oder gebräuchlicher Standardformate Informationen
von einem System zum anderen transportiert. Da die Objekte unterschiedlicher
Systeme differieren, ist ein verlustfreier Datentransfer nicht gewährleistet. |
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Im Gegensatz
dazu ist die Interoperabilität zwischen Geoinformationssystemen der
Lösungsansatz des Open GIS Consortiums (OGC). Diese Organisation,
der nahezu alle Softwarehersteller im GIS-Umfeld angehören, setzt
auf die sogenannte Distributed Computer Plattform (DCP). Damit ist es möglich,
Daten aus Fremdsystemen temporär für eigene Anwendungen zu nutzen.
GIS-Systeme die Open GIS-konform sind, sind in der Lage Informationen verlustfrei
auszutauschen, unabhängig vom proprietären Format des jeweiligen
Herstellers.
Das integrative CAD/GIS-System wurde seit 1991 zunächst
für die frühen AutoCAD-Plattformen unter Verwendung proprietärer
Datenformate entwickelt.
StadtCAD war bereits damals die erste Lösung
die intelligente Objekte (smart objects) konsequent zum Einsatz kommen
ließ.
Die Objekte, die sich in ihrer graphischen Ausprägung
und Flächenberechnung jeder neuen räumlichen Situation automatisch
anpassen führen zu einer Effizienzsteigerung in der Planung und letztlich
zur Beschleunigung des Gesamtverfahrens.
Die aktuellen Produkte TB-StadtCAD Hippodamos und TB-StadtCAD Flora beinhalten
vollständig die
StadtCAD-Funktionalitätund sind als
Fachschalen für die Stadtplanung
und für die Freiraumplanung auf Basis des Geodatenservers TOPOBASE
Teil einer interdisziplinären kommunalen GIS-Lösung.
Albert Schultheiß
Architekt und Stadtplaner SRL |